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500 niedersächsische Grundschulpädagoginnen und –pädagogen nutzen das Hildesheimer Fortbildungsangebot
Die beste Zeit des Lebens und des Lernens liegt im Alter zwischen 6 und 10 Jahren – und in keinem anderen Alter sind Kinder so aufnahmefähig wie in der Grundschulzeit. Vizepräsidentin, Dr. Margitta Rudolph, hob hervor, dass in dieser ersten Schulstufe seit Jahren in hoher Qualität wichtige Basisarbeit geleistet werde. Sie betonte in ihrer Einführungsrede besonders die Innovationskraft der Grundschule: „Grundschulreform ist Reform aus der Praxis für die Praxis, entwickelt auf der Grundlage kritischer Auseinandersetzung mit überkommenen Traditionen von Schule und Unterricht. Damit ist sie ein Produkt professioneller Reflexion über pädagogisches und didaktisches Handeln.“ Der Umgang mit Multikultur und unterschiedlichen Begabungen ist vor allem im Grundschulbereich Thema im Schulalltag. Rudolph hob hervor, dass in keiner anderen Schulform ein derartiges Spektrum von Begabungen und Lernschwächen wie auch von Herkunft der Schülerschaft existiert und dennoch gelingt es der Grundschule am besten die Schichten und Kulturen zusammen zuhalten. Die Integrationsfähigkeit und die Kindorientierung dieser Schulform erfordert außerordentliches Engagement der Lehrkräfte.
Das WeiterbildungsCentrum M.O.S. der Stiftungsuniversität Hildesheim bot im Rahmen der Grundschultage 2008 am 18. und 19. August mehr als 500 Lehrkräften eine Vielzahl von Lernhilfen und Unterrichtsmethoden an.
Die Grundschultage sind die größte Fortbildungsveranstaltung in Niedersachsen für eine Schulform.
Zu dem Thema: „Kreative Kinder – kreativer Unterricht“ sind Lehrende von Schulen aus Hildesheim, dem Großraum Hannover, Braunschweig, Peine, Salzgitter, Wolfenbüttel, dem Harz, Alfeld, Gronau, Holzminden und Schaumburg in Hildesheim zu Gast.
In 19 Workshops wurden Themen für nahezu alle Fächer angeboten. Zu naturwissenschaftlichen Angeboten, Methodentraining, bis hin zur Leseförderung wurde gearbeitet. Aber auch systematische Fragen „Wie baue ich ein Leitbild und Schulprogramm auf?“, oder „Wie arbeiten Schulleitungsteams möglichst gut zusammen?“ blieben nicht unbeantwortet.
Kultusministerin Heister-Neumann zeigte sich zur Eröffnung am 18. August beeindruckt vom Arbeitsspektrum und von der Themenvielfalt der Fortbildungsveranstaltung.
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